Intro

 

Unsere Kunden kommen aus der ganzen Welt - Europa, Asien, Australien, Kanada oder den USA.

 

Laut der Angaben der Schweizer Behörden wurden in den letzten vier Jahren 144 Kinder registriert, die durch ein Leihmutterschaftsprogramm geboren wurden. Im Jahr 2019 gab es 44 solcher Kinder, dies sind bereits doppelt so viele wie im Jahr 2016.

 

Der Prozess des Leihmutterschaftsprogramms ist ein sehr komplexes Verfahren, und benötigt viel Zeit, Aufmerksamkeit und Geduld beim Legaliesierungsprozess. Deswegen übernehmen wir diese Pflicht und kümmern uns um die rechtlichen Aspekte, damit Sie alle notwendigen Dokumente für Ihr Kind bekommen (darunter eine Sorgerechtserklärung, eine Geburtsurkunde und ein Visum). Jedes unserer Programme garantiert Ihnen gesetzliche Unterstützung, die wir Ihnen sehr gerne im Verlauf des Programms zur Verfügung stellen. 

 

LEGALISIERUNG IN RUSSLAND

 

Wie werden Sie zu legalen Eltern des Kindes?

 

Nach der Geburt Ihres Kindes unterzeichnet die Leihmutter eine Sorgerechtserklärung zur Übergabe des Kindes an die Wunscheltern beim Notar. Danach beantragen Sie die Geburtsurkunde beim russischen Standesamt. Der Name der Leihmutter wird in der Geburtsurkunde nicht aufscheinen, da die Namen der Wunscheltern als Mutter und Vater niedergeschrieben werden. Die Agentur organisiert eine angebrachte Apostille auf der Rückseite der ausgestellten Dokumente und stellt Ihnen eine notariell beglaubigte Übersetzung der apostillierten Dokumente zur Verfügung.

 

Danach beantragen Sie einen nationalen Reisepass für Ihr Baby bei Ihrem Konsulat.

Die Agentur hilft Ihnen gerne dabei ein Termin im Konsulat zu vereinbaren und begleitet Sie auch mit einem Dolmetscher. Sie erhalten danach ein gültiges russisches Ausreisevisum für Ihr Baby, das in dem ausgestellten nationalen Reisepass eingebracht wird.

Der ganze Prozess wird nicht viel länger als 3-4 Wochen dauern, in dieser Zeit bleiben Sie mit Ihrem Kind zusammen in Russland. Alle staatlichen Gebühren und Dolmetscherdienste werden von der Agentur organisiert und bezahlt.

 

Wir begleiten Sie bei jedem Schritt, Sie bekommen von uns jederzeit rechtliche Unterstützung und Beratung.

 

Wie wird ein alleinerziehende Vater registriert?

 

Die Leihmutter wird das russische Standesamt zusammen mit dem Vater besuchen, um die Geburt des Babys zu registrieren, sowie die Vaterschaft des Vaters anzuerkennen (der Name der Leihmutter wird sowohl in der Geburtsurkunde als auch im Vaterschaftszertifikat als gesetzliche Mutter aufscheinen) Wir möchten gerne betonen, dass die Agentur die Staatspflicht für die Errichtung der Vaterschaft übernehmen wird. Die Leihmutter wird zusammen mit dem leiblichen Vater ein Notariatsbüro besuchen, um eine Sorgerechtserklärung für das Baby auszustellen, damit das Kind mit ihrem leiblichen Vater ohne der Leihmutter ausreisen kann und auch die Wohnadresse beim Vater beurkundet wird. Die Agentur wird eine Apostille auf der Rückseite der ausgegebenen Geburtsurkunde und dem Vaterschaftszertifikat organisieren.   Auch wird die Agentur eine notariell beglaubigte Übersetzung der apostillierten Geburtsurkunde und der Sorgerechtserklärung vom Notar beauftragen.  Danach unterstützen wir den Vater damit er den nationalen Pass für sein Baby im Konsulat abholen kann.  Zum Schluss unterstützen wir noch für den Erhalt des russischen Ausreisevisums, welcher in den ausgegebenen nationalen Pass des Kindes eingetragen werden muss.

 

Sollte laut ihrer Gesetzgebung ein zusätzlicher genetischer Test durchgeführt werden müssen, übernimmt die Agentur gerne die Organisation dafür.

 

Leihmutterschaft und Anerkennung des Kinds Verhältnisses in der Schweiz

 

Die Wunscheltern einer Leihmutterschaft sind in der Schweiz nicht automatisch die rechtlichen Eltern. Dabei ist irrelevant, wer in der russischen Geburtsurkunde als Elternteil aufgeführt ist.

Die Wunschmutter muss das Baby adoptieren, selbst wenn es aus ihrer eigenen Eizelle entstanden ist. Denn hierzulande gilt die gebärende Frau automatisch als Mutter des Kindes.

Beim Wunschvater ist relevant, ob das Baby aus seinen Samenzellen gezeugt wurde oder nicht: Ist er der biologische Erzeuger, kann er das Kind im Rahmen der Vaterschaftsanerkennung als sein eigenes anerkennen lassen. Ist er nicht der genetische Vater, muss auch er den Säugling adoptieren.

 

Die Schweizer Behörden verlangen für die Einreise des Kindes in die Schweiz und die Anerkennung des im Ausland begründeten Kindesverhältnisses zahlreiche Dokumente, welche teilweise besonderen Formvorschriften unterliegen.

Es ist daher empfehlenswert, sich frühzeitig bei einem entsprechend erfahrenen Anwalt beraten zu lassen, damit eine sorgfältige Planung und Durchführung der Leihmutterschaft gewährleistet werden kann. Ebenfalls können so die für die Einreise und Anerkennung benötigten Dokumente zügig und formgerecht vorbereitet werden, damit der Aufenthalt in Russland nicht länger als notwendig dauert.

 

Rechtsprechung des Bundesgerichts

 

Das Bundesgericht unterscheidet bei der Beurteilung, ob das im Ausland begründete Kindesverhältnis infolge Leihmutterschaft in der Schweiz anerkannt wird, zwischen genetischen und nicht genetischen Elternteilen. Es hat in einem Leiturteil aus dem Jahr 2015 entschieden, dass nur genetisch mit dem Kind verwandte Elternteile als rechtliche Eltern in der Schweiz anerkannt werden. Nicht genetischen Elternteilen wird die Anerkennung somit versagt. Diese müssen die rechtliche Elternschaft durch einer Adoption herstellen.

 

Leihmutterschaft und Anerkennung des Kindsverhältnisses innerhalb der EU

 

Innerhalb der Europäischen Union ist die Rechtslage unterschiedlich. Die Leihmutterschaft ist in den meisten Ländern Europas verboten, genauso auch wie in der Schweiz.

Die gesetzlichen Regelungen sind in Deutschland sehr strikt, aber auch in vielen anderen europäischen Staaten ist das Austragen eines Kindes durch eine Leihmutter verboten. Ausnahmen sind Belgien, Großbritannien, und die Niederlande.

Es gibt höchst unterschiedlich Rechtsprechungen der einzelnen Mitgliedsstaaten, wie mit den Kindern, die von einer Leihmutter im Ausland geboren werden umgegangen werden soll. In Italien beispielsweise lehnten die Behörden bisher die Anerkennung dieser Kinder ab, um die rechtliche Ordnung aufrechtzuerhalten. In Deutschland hingegen wird das Kind einer ausländischen Leihmutter anerkannt wenn die Staatsbürgerschaft vom Vater abgeleitet werden kann. Ein Grundsatz ist – wenn die Staatsbürgerschaft vom Vater abgeleitet werden kann, dann ist eine Möglichkeit zur Legalisierung des Kindes sehr wahrscheinlich.